Schmied-, Raubergasse, Franziskanerplatz

Die obere Schmiedgasse und die Raubergasse gehören zu den ältesten Straßenzügen von Graz mit Hofstätten im Kern. Der Name der Schmiedgasse kommt von den Schmiedewerkstätten, die sich hier im 14. Jh. angesiedelt haben. Am Anfang der Raubergasse ist nur das barocke Alte Joanneum (Lambrechterhof) erhalten, die restliche Verbauung stammt aus dem 19./20. Jh.

Der Franziskanerplatz krümmt sich um die Franziskanerkirche und reicht von der Neutor- bis zur Neuen Welt Gasse. Im Norden der Kirche wurden schon im 17. Jh. Verkaufsläden zwischen den Kirchenpfeilern situiert. Seit der Platz im Jahre 1986 Fußgängerzone und die überwiegend qualitätsvollen Fassaden der den Platz umgebenden Häuser restauriert wurden, zählt der Franziskanerplatz zu den
beliebtesten Plätzen von Graz.

In der oberen Neutorgasse – ehemals „Kälbernes Viertel“, erinnern noch die ebenerdigen Verkaufsläden und das „Schwalbennest“ an die ehemals hier befindlichen Fleischbänke.

Bauliche Besonderheiten: Palais Kollonitsch (Schmiedgasse 21), Barockhaus (Schmiedgasse 20), Hofstätten (Schmiedgasse 17,19), Altes Joanneum (Raubergasse 10,12, ehem. St. Lambrechter Stiftshof), neues Landesmuseum Joanneum (Kalchberggasse 4), Grazer Kongress (Landhausgasse 10,12), Franziskanerkirche, -kloster und -platz, ehemaliges Neutor.