Sackstraße

Die Sackstraße erstreckt sich vom Hauptplatz nach Norden entlang des Schlossberges. Der Bereich von der Sporgasse bis zur Platzerweiterung des Schlossbergplatzes ist das älteste Siedlungsgebiet mit seinen langgestreckten mittelalterlichen Hofstätten im Kern, die bis an den Felsabhang reichen.
Durch die ständige Erweiterung der Stadt rückten auch die Tore immer weiter nach außen. Das erste Sacktor, 1372 erstmals erwähnt, befand sich am Ende des sogenannten ersten Sackes (zwischen den Häusern Sackstraße 17 und 22).

Der Schlossbergplatz war der ursprüngliche Freiraum vor der ältesten Stadtmauer und wurde erst später als öffentlicher Platz verwendet. 1914/18 errichtete man den Felsenstein, der auf den Schlossberg führt und 2003 wurden die ehemaligen Schlossbergstollen geöffnet und genützt.

Mitte des 14. Jhs. wurde die Stadtbefestigung mit dem zweiten Sacktor weiter vorgerückt (zwischen Sackstraße 27 und 36) und durch weitere Neubebauungen entstand im 17. Jh. das dritte Sacktor. Nach Abbruch des letzten Tores blieb ein in der schloßbergseitigen Befestigungsmauer eingemauertes Giebelfragment mit der Aufschrift „FERDINANDVS ROM IMP“ erhalten.

Die Schloßbergbahn mit Talstation (anstelle zweier alter Giebelhäuser) wurde Ende des 19. Jhs. errichtet.