Karmeliterplatz, Paulustorgasse

Die Paulustorgasse ist die Fortsetzung der Sporgasse entlang des östlichen Schlossberghanges, unterbrochen durch die rechteckige Renaissance-Platzanlage (1578) des Karmeliterplatzes. Im Osten zweigt die Sauraugasse und im Westen die Stiegengasse ab. Schlossbergseitig ergibt sich eine terrainmäßig unterschiedliche Verbauung, mit einer kleinen Platzerweiterung vor der Antoniuskirche mit Bildstock, ostseitig ist die Verbauung geschlossen. Am Ende der Paulustorgasse schließt das Paulustor (erbaut 1614) die innere Stadt zum Stadtpark die Straße ab.

Bauliche Besonderheiten sind hier das ehemalige Nuntiaturhaus mit dem Renaissance-Eckerker (Paulustorgasse 1), das Volkskundemuseum (ehem. Kapuzinerkloster) mit Stiegenaufgang zur Antoniuskirche, die Auffahrtsrampe zur Palmburg (Nr. 15), Polizeidirektion (ehem. Palais Wildenstein Nr. 8, vormals auch Krankenhaus), Landesarchiv und Äußeres Paulustor.