Färber-, Mehlplatz, Stempfergasse

Die Färbergasse verläuft parallel zur Herrengasse und folgt der ersten mittelalterlichen Ummauerung (teilweise sichtbar in den Hinterhäusern) des 13. Jhs. Entlang der Gasse reihen sich die “Platzeln” Färberplatz, Mehlplatz, Glockenspielplatz, Bischofplatz, die teils durch kurze Gassen miteinander verbunden sind, bis hin zur Stempfergasse. Das Charakteristikum dieses Ensembles liegt in der gewachsenen Struktur mit einem überaus abwechslungsreichen Erscheinungsbild. Über die parallel zur Färbergasse im Westen verlaufende Prokopigasse gelangt man durch einen barocken Torrahmen in die Altstadtpassage zur Herrengasse. Die Enge Gasse endet am Kreuzungspunkt Stempfergasse/Bindergasse und Bischofsplatz.

Bauliche Besonderheiten: Glockenspielhaus (Abraham-a-Santa-Clara-Gasse 4), Palais des Enffans d’Avernas (Glockenspielplatz 5), ehem. Palais Galler (Glockenspielplatz 7), Palais Inzaghi (Mehlplatz 1), Altstadtpassage, Ferdinandeum (Färberplatz 11, 12), Haus Färbergasse 5 mit barocker Putzfelderfassade und Fresko; Pomeranzengasse.