Schnittstelle Schlossberg IX

Schnittstelle zwischen Verbauung und Grünraum vom ehemaligen dritten Sacktor (Ende Kaiser-Franz-Josef-Kai) über Sackstraße, Sporgasse bis zur Schloßberg-Auffahrt.

Rund um den Schlossberg besteht eine Schnittstelle zwischen Verbauung und Grünraum. Eine direkte Verbindung zwischen Stadt und Berg gibt es nur über die beiden Auffahrten (am Karmeliterplatz und an der Nordseite), über den Felsensteig, dem Schlossberglift, sowie über die Schlossbergbahn.
Zum Teil grenzen die Gärten der städtischen Hofanlagen (Sackstraße- u. Sporgassebereich) an die Befestigungsanlagen. Der Schloßberg ist über Fußwege mit reizvollen Einblicken auf die verschachtelten Hinterhöfe erschlossen.

Nordseite – Bereich Wickenburggasse
1450 bis 1663 bestand hier der fürstliche Tiergarten. Verbauung der Wickenburggasse erst 1836.

Ostseite – zwischen Schlossbergauffahrt und Sackstraße
Bis zur teilweise erhaltenen mittelalterlichen Ringmauer zwischen Sporgasse Nr. 25 und 27 grenzt die Verbauung an das Areal des Uhrturms. Das Palais Saurau weist ein großflächiges,

bis zur Bürgerbastei reichendes Gartenareal mit barockem Pavillon auf.

Erster Sack
Areal zwischen Häusern im Eckbereich zur Sporgasse und dem Schlossbergplatz. Ältestes Siedlungsgebiet mit mittelalterlichen Hofstätten.

Schlossbergplatz
Ursprünglich Freiraum vor der ältesten Stadtmauer, gehörte ab dem 17. Jh. als Garten zum Reinerhof.

Zweiter Sack
Mitte 14. Jh. wurde die Stadtbefestigung gegen Norden vorgerückt. Ein Tor (zw. Sackstr. 27 und 36) gab es erst vor Ende des 15. Jh. (1836 abgebrochen).

Dritter Sack
Im Zuge der Neubefestigung entstand das dritte Tor (1629). Auch dieser Bereich wurde ins Stadtgebiet einbezogen. Die Schlossbergbahn wurde Ende des 19. Jh. errichtet.