Pufferzone XII

Gründerzeitgürtel rund um die Altstadt, Verbindungsachse und Umgebung von Schloss Eggenberg.

Die für die früheste vorstädtische Besiedelung typischen, eher niedrigen Vorstadthäuser befinden sich heute in einer kleinstädtischen „Pufferzone“ zwischen der expandierenden Innenstadt und den großzügig angelegten Gründerzeit-Wohnblöcken. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um den Bereich von Jakominiplatz, Gleisdorfer- u. Girardigasse, Kaiser-Josef-Platz u. Glacisstraße. Besiedelung erfolgte in Phasen – erste vorstädtische Verbauung der aufgelassenen südlichen Befestigungsanlagen, frühgründerzeitliche Verbauung des Glacis, Biedermeierhäuser mit höherem Wohnstandard (z.B. Kaiser-Josef-Platz-Verbauung).

Jakominiplatz
Der Platz wurde 1786 als erste geplante Vorstadtgründung durch Caspar Andreas Edler von Jakomini angelegt. Die Häuserreihen Nr. 1-6 sowie 19-25 ergaben sich durch die Lage entlang des

Stadtgrabens. Die Gebäude an der Südseite waren um ein Geschoss höher und mit einer Schaufassade zur Stadt hin angelegt. Im Laufe des 20. Jh. gab es mehrere Neuverbauungspläne; letzte Neugestaltung 1995/96.

Gleisdorfergasse
Die Straße war ursprünglich Teil der Poststraße, die vom Jakominiplatz über Gleisdorf nach Ungarn führte und erhielt im Zuge der frühesten Vorstadtbesiedelung ihre heutige Form und Verbauung.

Kaiser-Josef-Platz
Ehemaliger „Holzplatz“ vorm Glacis mit einheitlicher Vorstadtverbauung aus dreigeschossigen Biedermeierhäusern.

Glacisstraße
Glacis (Schussfeld vor der Befestigungsanlage), Umgestaltung zum Stadtpark u. Anlegung eines begleitenden Straßenzuges zw. Kaiser-Josef-Platz u. Geidorfplatz.