Glockenturm_4517

Glockenturm

Auch der Glockenturm blieb durch Interventionen der Grazer Bürger im Jahre 1809 von den Sprengungen der Franzosen verschont. Der viergeschossige, achteckige Renaissance-Glockenturm der romanischen Thomaskapelle (nur mehr Fundamente) wurde 1588 im Auftrag von Erzherzog Karl II. von Antonio Marmoro u. G. u. P. de la Porta erbaut. Im Inneren,

im tiefliegenden Untergeschoss befindet sich die sogenannte „Bassgeige“, ein ehemaliges Gefängnis, im vierten Geschoss hängt die drittgrößte Glocke der Steiermark, die 1587 in Graz von Martin Hilger gegossene „Liesl“, mit einem Durchmesser von 1,97 m und einem Gewicht von 4632 kg. Sie wird täglich um 7, 12 und 19 Uhr mit 101 Schlägen geläutet.